Häufige Erkrankungen beim Hund

Kein Hundehalter kann und muss Tierarzt sein – aber ein Grundverständnis der häufigsten Erkrankungen hilft dabei, Warnzeichen früh zu erkennen und richtig zu reagieren. Diese Seite gibt einen Überblick über die wichtigsten gesundheitlichen Risiken im Hundeleben.

Kurleiter: Sophie & das Plakos Team

30. August 2026
Häufige Hundekrankheiten im Überblick

Zu den häufigsten Erkrankungen zählen durch Zecken übertragene Krankheiten wie Borreliose und Babesiose, Verdauungsprobleme bis hin zur akut lebensbedrohlichen Magendrehung, Gelenkerkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie besonders bei großen Rassen, sowie altersbedingte Erkrankungen wie Herz- oder Nierenschwäche. Entscheidend für eine gute Prognose ist häufig die Früherkennung: Veränderungen im Fressverhalten, Trägheit, Lahmheit oder auffällige Atmung sollten Halter ernst nehmen und zeitnah tierärztlich abklären lassen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und ein wacher Blick auf das Verhalten des eigenen Hundes im Alltag sind der beste Schutz vor spät erkannten Erkrankungen.

Inhhaltsverzeichnis

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Wie lernt ein Hund?

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Was sind die wichtigsten Futterbestandteile für Hunde?

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Wie lange ist eine Hündin tragend?

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Ein großer, fremder Hund ohne Besitzer kommt auf deinen kleineren Hund zugelaufen. Was tust du?

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Wie lange ist eine Tollwutimpfbescheinigung in Deutschland gültig?

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Welche Bedeutung hat die abgebildete Kopfhaltung?

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Welche Hunde können laut §3 Landeshundegesetz NRW zu “gefährlichen Hunden” werden?

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Welche Bedeutung hat die abgebildete Körperhaltung?

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Sophie ist spezialisiert auf die visuelle und didaktische Aufbereitung von Fachwissen rund um Tierhaltung und Hundeerziehung. Als Mediengestalterin und Online-Marketing-Managerin übersetzt sie komplexe Trainingsmethoden in klare, alltagstaugliche Lerninhalte.

Seit 2023 ist sie festes Mitglied des Plakos-Teams, wo sie nicht nur Blogartikel verfasst, sondern auch die Kursinhalte für die Lernplattform entwickelt. Neben ihrer praktischen Erfahrung in der Hundehaltung bringt sie einen Sachkundenachweis im Bereich der Pferdehaltung mit.

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Video: Paragraph 11 Tierschutzgesetz Prüfungsfragen Hundetrainer im Überblick

Woran erkennt man eine beginnende Magendrehung, bevor es lebensbedrohlich wird? Dieses Video ordnet die häufigsten Hundekrankheiten von Zeckenerkrankungen bis zu altersbedingten Beschwerden ein und zeigt konkrete Warnzeichen, auf die jeder Halter achten sollte.

Unsere geliebten Hunde sind nicht nur treue Begleiter, sondern auch ein wichtiger Teil unserer Familie. Wie bei jedem Familienmitglied ist es entscheidend, ihre Gesundheit und Wohlbefinden zu schützen. Hunde können wie Menschen an einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen leiden, sei es aufgrund von genetischen Faktoren, Umwelteinflüssen oder mangelnder Pflege. In diesem Beitrag werden wir die 10 häufigsten Erkrankungen beim Hund genauer betrachten, ihre Ursachen, Symptome und mögliche Behandlungen.

Die 10 Häufigsten Erkrankungen beim Hund: Ursachen, Symptome und Behandlung

1. Magendrehung (Magen-Torsion):

Ursachen: Die Magendrehung, auch als Magentorsion bekannt, ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, bei der sich der Magen des Hundes verdreht. Dies kann durch schnelles Fressen, übermäßiges Trinken, körperliche Aktivität nach dem Essen oder genetische Veranlagung ausgelöst werden.

Symptome: Zu den Symptomen gehören wiederholtes Erbrechen, ein aufgeblähter Bauch, Unruhe, Speicheln und Schwäche.

Behandlung: Die Magendrehung ist ein medizinischer Notfall. Sofortige tierärztliche Hilfe ist unerlässlich. In den meisten Fällen ist eine Operation erforderlich, um den Magen zu entdrehen und möglicherweise beschädigtes Gewebe zu entfernen.

2. Arthritis:

Ursachen: Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke, die oft im Alter auftritt. Sie kann jedoch auch durch Verletzungen oder genetische Faktoren verursacht werden.

Symptome: Zu den Symptomen gehören Steifheit, Lahmheit, Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Treppensteigen.

Behandlung: Tierärztliche Beratung ist entscheidend. Die Behandlung kann Schmerzmittel, Gewichtskontrolle, physikalische Therapie und in einigen Fällen sogar Operationen umfassen.

3. Otitis (Ohrenentzündung):

Ursachen: Otitis, oder Ohrenentzündung, kann durch Allergien, Fremdkörper im Ohr oder Infektionen verursacht werden.

Symptome: Zu den Symptomen gehören übermäßiges Kratzen am Ohr, Kopfschiefhaltung, ein unangenehmer Geruch aus dem Ohr und Schmerzen.

Behandlung: Tierärztliche Behandlung ist notwendig. Sie kann Ohrreinigungen, Antibiotika oder andere verschreibungspflichtige Medikamente umfassen.

4. Parasitenbefall (Flöhe, Zecken, Würmer):

Ursachen: Parasiten wie Flöhe, Zecken und Würmer können durch Kontakt mit infizierten Tieren oder Umgebungen übertragen werden.

Symptome: Zu den Symptomen gehören übermäßiges Kratzen, Fellverlust, Gewichtsverlust und sichtbare Parasiten im Fell oder Kot.

Behandlung: Verschiedene Entwurmungs- und Anti-Floh-Produkte sind auf dem Markt erhältlich. Es ist wichtig, tierärztliche Beratung einzuholen, um das richtige Mittel auszuwählen und die richtige Präventionsstrategie zu entwickeln.

5. Hautallergien:

Ursachen: Hautallergien beim Hund können auf Nahrungsmittelallergien, Umweltfaktoren oder Reaktionen auf Flohbisse zurückzuführen sein.

Symptome: Symptome von Hautallergien können Juckreiz, Rötungen, Hot Spots (entzündete Hautstellen), Schuppen und Haarausfall sein.

Behandlung: Die Identifizierung und Beseitigung des Allergenauslösers ist entscheidend. Tierärzte können Antihistaminika, spezielle Diäten oder hautberuhigende Medikamente empfehlen.

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6. Herzerkrankungen:

Ursachen: Herzerkrankungen können angeboren oder erworben sein und betreffen oft ältere Hunde.

Symptome: Symptome von Herzerkrankungen können Husten, Atembeschwerden, Müdigkeit und Wassereinlagerungen sein.

Behandlung: Die Behandlung hängt von der Art der Herzerkrankung ab. Sie kann Medikamente, eine spezielle Diät und regelmäßige tierärztliche Untersuchungen umfassen.

7. Zahnprobleme:

Ursachen: Vernachlässigte Zahnhygiene kann zu Zahnfleischerkrankungen und Zahnstein führen.

Symptome: Symptome von Zahnproblemen können Mundgeruch, Zahnverlust, Schwierigkeiten beim Kauen und Speicheln sein.

Behandlung: Regelmäßige Zahnpflege und Zahnreinigungen durch den Tierarzt sind wichtig, um Zahnprobleme zu verhindern.

8. Diabetes:

Ursachen: Diabetes beim Hund ähnelt dem beim Menschen und kann genetische Faktoren oder Übergewicht beinhalten.

Symptome: Zu den Symptomen gehören übermäßiger Durst, häufiges Wasserlassen, Gewichtsverlust und Appetitveränderungen.

Behandlung: Die Behandlung umfasst eine spezielle Diät, Insulininjektionen und regelmäßige tierärztliche Untersuchungen zur Überwachung des Blutzuckerspiegels.

9. Augenprobleme:

Ursachen: Augenprobleme können durch Verletzungen, Infektionen oder genetische Faktoren verursacht werden.

Symptome: Symptome von Augenproblemen können Rötungen, Ausfluss, Tränenfluss, Schmerzen oder Sehstörungen sein.

Behandlung: Tierärztliche Behandlung ist erforderlich. Die Behandlung kann Augentropfen, Salben oder in schwereren Fällen Operationen umfassen.

10. Harnwegserkrankungen (Harnwegsinfektionen, Blasensteine):

Ursachen: Harnwegsinfektionen und Blasensteine können durch Infektionen, falsche Ernährung oder genetische Veranlagung ausgelöst werden.

Symptome: Zu den Symptomen gehören häufiges Wasserlassen, Schmerzen beim Urinieren, Blut im Urin und Unsauberkeit.

Behandlung: Tierärztliche Behandlung ist notwendig, um die Infektion zu behandeln oder Steine zu entfernen. Die Vorbeugung umfasst eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme.

In jedem Fall ist eine frühzeitige tierärztliche Diagnose und Behandlung von entscheidender Bedeutung. Um die Gesundheit deines Hundes zu schützen, ist regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen ebenso wichtig wie eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und liebevolle Pflege. Dein Hund wird es dir mit seiner unermüdlichen Liebe und Zuneigung danken, während ihr gemeinsam ein langes und glückliches Leben führt.

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